Die Künstlerin Barbara Ringwelski  steht vor ihren Bildern
Die Künstlerin Barbara Ringwelski steht vor ihren Bildern
Bild der Künstlerin Barbara Ringwelski trägt den Namen: Gebärdensprache bewegt die Welt. Zwei Hände umkreisen einen Planten
Bild der Künstlerin Barbara Ringwelski trägt den Namen: Gebärdensprache bewegt die Welt. Zwei Hände umkreisen einen Planten

Welttag der Gebärdensprache am 23.09.18

Am 23.09.1951 wurde der Weltverband der Gehörlosen (WFD) gegründet. Letztes Jahr hat der Verband World Federation of the Deaf eine Sensation bekannt gegeben: Der 23.09. wird zum Welttag der Gebärdensprache erklärt und dieses Jahr zum ersten Mal gefeiert

Die gehörlose Künstlerin Barbara Ringwelski wurde in das KSL-MSi-NRW zum Interview eingeladen.

Frau Cebulla:

„Jetzt kommen wir zu dem Thema: Kunst und Gebärdenwelt. Ihre Kunstwerke und Ihre Inspiration beziehen sich auf die unterschiedlichsten Bereiche, haben aber immer einen Bezug zur Gebärdensprache. Warum sind Hände und Gebärdensprache so wichtig für Sie?“

Frau Ringwelski:

"Ich bin gehörlos und die Gebärdensprache ist eine wertvolle visuelle Sprache mit einer eigenen grammatikalischen Struktur. In Deutschland wurde die Deutsche Gebärdensprache im Jahr 2002 als Amtssprache anerkannt. Wir sprechen mit den Händen, und eine alltägliche Kommunikation mit Hörenden ist für gehörlose Menschen nicht immer möglich. Für mich ist die Lautsprache eine Fremdsprache und ich verstehe viele Dinge nicht.

Ich bin mit der Gebärdensprache als Muttersprache aufgewachsen.

Mit Gebärdensprachdolmetschern klappt die Kommunikation sehr gut, auch um meine Gedanken der Kunstwelt zu vermitteln.“

Frau Cebulla:

„Ihr Kunstwerk zum Welttag der Gebärdensprache steht unter dem Motto: „Gebärdensprache lebt auf der ganzen Welt“. Wie kam es dazu?“

Frau Ringwelski:

„Meine Kollegin ist Sonderpädagogin und wir haben viele interessante Gespräche geführt. Sie sagte, dass die Hände ein Symbol für die Gehörlosengemeinschaft sind. Ich unterhalte mich gerne mit Menschen und lasse mich inspirieren, so finde ich Ideen, neue Techniken und Wege zur Kunst. Mit den Händen können wir alles machen, außer hören.

Die Gebärdensprache verbindet Menschen und es gibt über 200 verschiedene Gebärdensprachen auf der Welt.

Bis jetzt sehe ich immer wieder, dass viele hörende Menschen die Gebärdensprache als Zeichensprache beschreiben. Um einen Anstoß zum Thema Gebärdensprache zu schaffen, habe ich dazu ein Bild mit Kugelschreiber skizziert.“

Frau Cebulla:

„Wann begann Ihre Karriere? Haben Sie schon Vernissagen oder Ausstellungen geplant?“

Frau Ringwelski:

„Ich bin zwar gelernte Schneiderin, aber Kunst war für mich eine Herausforderung. Ich bin ein sehr kreativer Mensch und experimentieren ist für mich außerordentlich wichtig. In diesem Jahr habe ich eine Tasche mit dem Symbol „I LOVE YOU“ entworfen. Ich war irgendwie schon immer Künstlerin. Seit ich denken kann, habe ich mich als Künstlerin empfunden. Schon als Kind habe ich in meiner eigenen Welt gelebt. Es gab immer viele Gedanken und Ideen in die unterschiedlichsten Richtungen, aber Kunst war für mich immer auf Platz eins.

Ich habe noch viele Ideen und plane weitere Ausstellungen. In diesem Jahr habe ich an den Kulturtagen der Gehörlosen in Potsdam teilgenommen. Das war ein sehr spannendes Erlebnis für mich, da ich die Gelegenheit hatte viele gehörlose Künstler kennenzulernen. Insbesondere der Gala-Abend wird mir immer in Erinnerung bleiben. Es ist ein unvergesslicher Moment gewesen: alle Menschen redeten nur mit ihren Händen! Ich war so glücklich, ich fühlte mich wie auf einer Insel auf der alle Menschen, ob mit und ohne Behinderung, ein Recht auf eine barrierefreie Kommunikation haben.  

Am 17. Juli 2017 hatte ich zum ersten Mal die Gelegenheit meine Kunstwerke im Rahmen einer Vernissage im DGS Treff der Graf Recke Stiftung in Düsseldorf auszustellen. Für diesen Tag wurden zwei Gebärdensprachdolmetscherinnen engagiert. Natürlich bin ich froh, dass so viele Menschen bei der Organisation der Vernissage geholfen haben und bedanke mich nochmals für die Unterstützung. Im Herbst wurden dann auch zum ersten Mal meine Kunstwerke in einem Kalender der Graf-Recke-Stiftung veröffentlicht.“

Frau Cebulla:

„Was denken Sie über das Thema Selbstbestimmtes Leben und Inklusion?“

Frau Ringwelski:

„Gehörlose Menschen treffen im Alltag auf Barrieren. Vor einiger Zeit bin ich auf Thema Deaf Empowerment aufmerksam geworden und denke, dass auch wir verschiedene Möglichkeiten haben. Unser Empowerment steckt in uns, nur wissen viele noch nicht: Was ist meine Stärke? Was kann ich machen? Welchen Beruf soll ich wählen?

Es ist nicht einfach, die Kraft und den Mut auf dem Weg zum Ziel aufzubringen. Die Berufung zum Beruf zu machen, ist ein wertvoller Schritt ins selbstbestimmte Leben. Ich weiß, was ich brauche und mein gebärdensprachlicher „Peer Counseling“ und DeafMentor unterstützt mich dabei, mich weiterzuentwickeln. Mehr Informationen zum Thema „DeafMentoring“ in Gebärdensprache finden Sie dem Link:http://deaf-mentoring.de/

Es ist wichtig, dass gehörlose Menschen von gehörlosen Berater beraten werden können.

Zum Thema Inklusion habe ich eine bunte Illustration skizziert, in der alle Menschen mit Behinderung, obwohl mit verschiedenen Bedarfen gleiche Bedürfnisse haben: Vielfalt, Autonomie und das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben für alle Menschen - mit und ohne Behinderung.“

Frau Cebulla:

„Vielen Dank für das interessante Interview.“

 

Verfasserin: Anna Cebulla

Zwei Frauen gebärden miteinander
Zwei Frauen gebärden miteinander

Veranstaltung zum Tag der Gehörlosen am 22.09.2018 in Münster

Am 22.09.2018 feiert der Gehörlosenverein Münster 1913 e.V. den Tag der Gehörlosen. Das Programm können Sie unter folgendem Link entnehmen. Frau Cebulla vom KSL-MSi-NRW wird an der Veranstaltung teilnehmen.

Eine Frau ist seitlich zu sehen. Sie hält die flache Hand neben den geöffenten Mund
Eine Frau ist seitlich zu sehen. Sie hält die flache Hand neben den geöffenten Mund

Erstmals steht ein Treffer eines Blindenfußballers zur Wahl zum "Tor des Monats"

Erstmals steht ein Treffer eines Blindenfußballers zur Wahl. Erzielt hat ihn Serdal Celebi vom FC St. Pauli am 25. August im Finale der deutschen Blindenfußball-Bundesliga. Er verkürzte damit in der 38. Minute zum 1:2 Endstand gegen den MTV Stuttgart.

Der Treffer hat in der Auswahl für den Monat August die Nummer 4 und ist zu sehen unter:

www.sportschau.de/sendung/tdm/video-tor----serdal-celebi-100.html

Celebi dribbelt in halbrechter Position auf den Strafraum zu und wird von einem Stuttgarter Spieler gestellt. Er umdribbelt diesen, zieht nach innen und sieht sich in sieben Metern Torentfernung drei weiteren Stuttgartern gegenüber. Der Hamburger fackelt nicht lange und schießt an den Verteidigern vorbei genau ins lange Eck. "Das ist auf jeden Fall ein Tor des Monats wert", so Delgado.

Unter der Adresse kann bis zum 15.09.2018 über das Tor des Monats August abgestimmt werden: https://www1.sportschau.de/tdm/tdm
 

Ein Mann sitzt auf einer Bank in einem Park. Er hält einen Langastock in der hand. Vor ihm sitzt ein Hund
Ein Mann sitzt auf einer Bank in einem Park. Er hält einen Langastock in der hand. Vor ihm sitzt ein Hund

Einreichung von Hörfilm-Produktionen für den Deutschen Hörfilmpreis 2019

Einreichungsfrist: 1. November 2018

Folgender Text ist entnommen von der Internetseite des Deutschen Hörfilmpreis

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV) verleiht seit 2002 jährlich den Deutschen Hörfilmpreis in Berlin. Bei der Verleihung 2019 werden folgende Leistungen ausgezeichnet:

Herausragende Hörfilm-Produktionen in den Kategorien

  • Kino
  • TV
  • Dokumentation
  • Kinder-/Jugendfilm

Vorschläge für Hörfilm-Produktionen können bis spätestens den 1. November 2018 mit folgenden Unterlagen eingereicht werden:

  1. 14 Kopien des Films mit Audiodeskription (AD) auf einer barrierefrei zugänglichen DVD und/oder die Bereitstellung des Films über einen Sichtungslink
  2. Eine Erläuterung, warum und in welchen Aspekten die eingereichte Hörfilm- Produktion als herausragend anzusehen ist.
  3. Eine Vorstellung des Audiodeskriptions-Teams mit Namen und Aufgaben
  4. Eine Kurzinfo zum Filminhalt und Besetzung (Alle Texte bitte per Mail als Word-Datei)

Die AD der Einreichungen sollte in den Jahren 2017/2018 produziert worden sein. Jeder Einreichende kann jeweils einen Nominierungs­vorschlag in den Kategorien Kino, Dokumentation und Kinder-/Jugendfilm abgeben. In der Kategorie TV kann
jeder Einreichende bis zu zwei Nominierungs­vorschläge abgeben, nämlich jeweils einen für die Bereiche "Spielfilm" und "Serie/Mehrteiler".

Nominierung

Die Nominierungen werden umgehend nach der Entscheidung bekannt gegeben. Im Falle einer Nominierung stellt der Einreichende ein Foto und eine ausgewählte Szene des Films von ca. 1 Minute mit Audiodeskription für die Präsentation bei der Verleihungsgala zur Verfügung.

Das Foto und die Audiodatei des Filmausschnitts werden für die Präsentation der nominierten Filme auf der Internetseite www. deutscher-hoerfilmpreis.de zur Wahl des Publikumspreises benötigt. Die Filmausschnitte können über einen FTP-Server hochgeladen werden. Die Zugangsdaten werden den Einreichenden der nominierten Filme rechtzeitig mitgeteilt.

Mit der Einreichung eines Hörfilms wird dem DBSV die Genehmigung erteilt, einen Ausschnitt von 30 – 40 Sekunden des nominierten Films für den Nominierungstrailer zur Präsentation bei der Verleihung verwenden und das Foto und die Audiodatei des Filmausschnitts mit Audiodeskription auf der Internetseite www.deutscherhoerfilmpreis.de für die Publikumswahl einstellen zu dürfen.

Wir möchten Sie auch auf die Empfehlungen für Standards barrierefreier Filmfassungen der FFA und die Vorgaben für Audiodeskriptionen der öffentlich rechtlichen Sender hinweisen:

Bitte beachten Sie auch die Hinweise zur Tonqualität und Tonmischung. Vielen Dank.

Einreichungen für den 17. Deutschen Hörfilmpreis 2019 sind bis zum 1. November 2018 zu senden an:

Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)
– Deutscher Hörfilmpreis 2018 –
Rungestr. 19
10179 Berlin

E-Mail: info@deutscher-hoerfilmpreis.de

Ansprechpartnerin für Rückfragen:
Claudia Schaffer
Projektleitung Deutscher Hörfilmpreis
Telefon: (0 30) 28 53 87 – 282
E-Mail: c.schaffer@dbsv.org

Weißes Blatt als Ankündigungsschild (Bildquelle: Fotolia)
Weißes Blatt als Ankündigungsschild (Bildquelle: Fotolia)

Workshop für Eltern von betroffenen Kindern und jungen Erwachsenen mit Usher-Syndrom

Der Verein Leben mit Usher-Syndrom e.V. bietet Eltern von betroffenen Kindern und Jugendlichen mit Usher-Syndrom ein Workshop an.

Der Workshop findet vom 22. November bis 25. November 2018 im NH Hotel Frankfurt Main Airport West statt. Er fängt bereits am Donnerstagabend an. Wer jedoch erst Freitag am Abend anreisen kann, wird um Mitteilung an den Vorstand gebeten. Der Preis pro Teilnehmer inklusive Seminar, Zimmer und Verpflegung liegt bei etwa 170,00 € pro Person. Eine genaue Berechnung ist erst nach Anmeldung möglich.

Um eine Anmeldung wird bis zum 20. September 2018 erbeten. Anmeldung erfolgt bei Maria Weiß per Mail an: maria-weiss80@web.de

 

Programm des Workshops:

Donnerstag, 22. November

  • Anreise für die Hotelgäste
  • 17.00 Uhr – 19:00 Uhr im Seminarraum Vorstellung: „Leben mit Usher- Syndrom e.V.“
  • Danach Abendessen

 

Freitag, 23. November 2018

  • 9:30 Uhr - 10:30 Uhr im Seminarraum: Zusammenfassung Internationales Usher-Syndrom-Symposium Mainz 2018, Marcell Feldmann (1.Vorsitzender LmU) und Kerstin Rückewoldt (Mitglied LmU)
  • 10:30 Uhr - 11:00 Uhr Pause
  • 11:00 Uhr - 12.00 Uhr im Seminarraum: Fortsetzung / Fragen und weitere Themen, Marcell Feldmann und Kerstin Rückewoldt
  • 12:00 Uhr - 13:00 Uhr Gemeinsames Mittagessen im Hotelrestaurant
  • 13:00 Uhr - 14:30 Uhr im Seminarraum: Vortrag & Diskussion „Aktueller wissenschaftlicher Stand, Projekte / Studien und eventuelle Therapiemöglichkeiten bei Retinopathia Pigmentosa / Usher“, PD Dr. Katarina Stingl, Sprechstunde für Erbliche Netzhautdegenerationen, Universitätsaugenklinik Tübingen
  • 14:30 Uhr - 15:00 Uhr Kaffeepause im Hotelrestaurant oder Seminarraum
  • 15:00 Uhr - 16:00 Uhr im Seminarraum: Vorstellung Angebote für hör-& sehgeschädigte Jugendliche/junge Erwachsene, Kristin Reker (Mitglied LmU, Sozialarbeiterin DGfT Essen) und Kerstin Rückewoldt; Außerdem: Blindenführhund, ab wann kann das ein Thema sein?, Ilka Fichtner und Marcell Feldmann
  • 16:00 Uhr – 17:00 Uhr im Seminarraum: Vorstellung CARE-FAM-Net, Prof. Dr. Silke Wiegand-Grefe, Professur für Klinische Psychologie und Psychotherapie am Department Humanwissenschaften, MSH Medical School Hamburg
  • 18:00 Uhr - 19:00 Uhr Gemeinsames Abendessen im Hotelrestaurant
  • 19:00 Uhr Treffen an der Rezeption - Kulturprogramm

 

Samstag, 24. November 2018

  • 9:00 Uhr - 10:00 Uhr im Seminarraum: Was tut sich in Berlin?  Neueste politische Entwicklungen im Bereich der Taubblindheit und Hörsehbehinderung, Marcell Feldmann
  • 10:00 Uhr - 11:30 Uhr im Seminarraum Vortrag & Diskussion „Beratung und Diagnostik beim Usher-Syndrom im Zeitalter moderner Humangenetik“, Prof. Dr. med. Hanno Bolz, Direktor Senckenberg Zentrum für Humangenetik der Facharztzentrum Frankfurt-Nordend gemeinnützige GmbH
  • 12:00 Uhr - 13:00 Uhr Gemeinsames Mittagessen im Hotelrestaurant
  • 13:00 Uhr - 14:00 Uhr im Seminarraum: Erfahrungsbericht, Nina Haas, Förderschullehrerin an der Schule am Sommerhoffpark in Frankfurt/Main, Überregionales Beratungs- und Förderzentrum, Schule mit dem Förderschwerpunkt Hören
  • 14:00 Uhr – 15:00 Uhr im Seminarraum: Bildung von Arbeitsgruppen (abhängig vom Alter der betroffenen Kinder) Lormen - eine Einführung, Michaela Joba (Vorstand LmU)
  • 15:00 Uhr – 15:30 Uhr Kaffeepause im Hotelrestaurant oder Seminarraum
  • 15:30 Uhr – 17:00 Uhr im Seminarraum: Erfahrungsbericht Ilka Fichtner (Vorstand LmU)
  • 17:00 Uhr - 18:00 Uhr im Seminarraum: Auswertung Gruppenarbeit, Marcell Feldmann
  • 18:00 Uhr - 19:00 Uhr Gemeinsames Abendessen im Hotelrestaurant

 

Sonntag, 25. November 2018

  • 9:00 Uhr - 10:00 Uhr Gemeinsames Frühstück im Hotelrestaurant
  • 10:00 Uhr - 12.00 Uhr im Seminarraum: Neue Hilfsmittel für taubblinde / hörsehbehinderte Menschen, Michael Schlagenhauf, Firma Marland
  • 12:00 Uhr – 12:30 Uhr im Seminarraum: Abschluss, Aussichten 2019 & Diverses
  • Individuelle Abreise
Bild einer Veranstaltung (Bildquelle: Fotolia)
Bild einer Veranstaltung (Bildquelle: Fotolia)

Trommeln für Taubblinde mit Franzi Pabel

Eine Gruppe (Taubblind AKTIV Dortmund) von taubblinden und hörsehbehinderten Menschen treffen sich alle zwei Monate zum gemeinsamen Austausch und zu Aktivitäten. Im Oktober ist es endlich soweit: Das gemeinsame Trommeln mit Franzi Pabel.

Wann: Donnerstag 18.Oktober 2018

Zeit: 15:00 bis ca. 18:00 Uhr

Wo: Zentrum für Gehörlosenkultur, Huckarder Str. 2- 8, 44147 Dortmund

Essen: in der Pause gibt es Kaffee und Kuchen

Betrag: 1,00 € pro Person

Getränke müssen selbst mitgebracht werden

Wer teilnehmen möchte, der bringt bitte seine eigene Trommel mit.

 

Bitte anmelden bei:

Marianne Schmelter

Telefon: 02303 5883680

oder bei

Dr, Karen Jahn, AOK-Projektleitung

Deutsche Gesellschaft für Taubblindheit gGmbH

Telefon: 0201 266770-47

Fax: 0201 266770-57

Mobil: 0159 01892637

E-Mail: k.jahn@gesellschaft-taubblindheit.de

Eine rufende Frau (Bildquelle: Fotolia)
Eine rufende Frau (Bildquelle: Fotolia)

Tanznachmittag für Taubblinde und Hörsehbehinderte in Dortmund

Eine Gruppe von taubblinden und hörsehbehinderten Menschen treffen sich alle zwei Monate zum gemeinsamen Austausch und zu Aktivitäten. Zu diesem Treffen sind alle eingeladen. Eine Mitgliedschaft ist nicht erforderlich.

Angeboten werden einfache Tänze wie z.B. den langsamen Walzer, Discofox oder Rumba. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Alle können teilnehmen, auch die, die bei den früheren Tanznachmittagen nicht dabei waren.

Heute lädt Sie die Gruppe zu drei weiteren Tanznachmittagen im September, Oktober und November 2018 ein:  

Die Tanznachmittage finden jeweils am Sonntag in der Tanzschule Gödde in Dortmund statt.

Hier die Termine im Überblick:

Sonntag, 16. September von 13:00-15:00 Uhr

Sonntag, 14. Oktober      von 13:00-15:00 Uhr

Sonntag, 04. November  von 13:00-15:00 Uhr

 

Wo: Tanzschule Gödde

Südwall 11-13

44137 Dortmund

 

Kosten: 10 € pro Sonntag (Begleiter/TBA kostenlose Teilnahme)

Die Getränke sind inbegriffen.

Das Geld wird an dem jeweiligen Sonntag eingesammelt.

Kleidung: leichte Sportschuhe mit glatter Sohle oder Tanzschuhe

Anmeldung: Für die Teilnahme am 16. September 2018 wird eine Anmeldung bis zum 07. September 2018 erbeten, entweder telefonisch bei Marianne Schmelter unter der Nummer 02303 5883680

oder bei der

Deutschen Gesellschaft

für Taubblindheit gGmbH

Telefon: +49 (0)201 266770-47

Fax: +49 (0)201 266770-57

E-Mail: info@gesellschaft-taubblindheit.de

Internet: www.gesellschaft-taubblindheit.de 

Ein Konferenzsaal (Bildquelle: Fotolia)
Ein Konferenzsaal (Bildquelle: Fotolia)

Vortrag über „Gute Raumgestaltung für Taubblinde (Licht, Akustik etc.)“

Beim Treffen der Selbsthilfegruppe Hör-Sehgeschädigte Bielefeld findet ein Vortrag statt. Herr Weller von der Firma ORG-DELTA GmbH zeigt, was man gegen Lärm in Räumen tun kann und welches Licht gut für Menschen mit Taubblindheit und Hörsehbehinderung ist. Er bringt Material mit, das Sie vor Ort ausprobieren können.

Wann: Samstag 15. September 2018 von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Wo: Umweltzentrum (UWZ), Kulturhof-Caféraum (großer Raum), August-Bebel-Str. 16-18, 33602 Bielefeld

Nach dem Vortrag ist ein gemütliches Beisammensein geplant. Es wäre toll, wenn Sie verschiedene Salate mitbringen könnten. Die SHG-Leiterin bringt Brot und Bockwürstchen mit.

Zur Planung wird um eine Anmeldung bis zum 08. September 2018 gebeten bei Helena Schmidt unter:

Email: schmidt.helena60@gmail.com  

Fax 0201 - 266 770 57

oder bei

Dr. Karen Jahn

Projektleiterin AOK

Deutsche Gesellschaft für Taubblindheit gGmbH

Telefon: 0201 266770-47

Fax: 0201 266770-57

Mobil: 0159 01892637

E-Mail: k.jahn@gesellschaft-taubblindheit.de

Truck der Tour
Truck der Tour

Entdecken, erleben, verstehen. Ein Tag rund um das Thema Sehen am 10.10.18 in Düsseldorf

Unter dem Motto „Selbsthilfe bewegt in NRW“ findet von April bis Oktober 2018 die erste NRW Selbsthilfe-Tour statt. Mit einem Truck und einer mobilen Bühne gehen in vielen Städten die Selbsthilfe-Kontaktstellen und Landesorganisationen der Selbsthilfe in die Fußgängerzonen. Auf der Tour wird mit einem vielfältigen Programm für das Thema Selbsthilfe geworben. Auf der Bühne werden sich Selbsthilfe-Gruppen vorstellen, es wird Talkrunden mit interessanten Gästen geben und für Musik und Unterhaltung ist ebenfalls gesorgt.

Informationen zur Selbsthilfe-Tour finden Sie auf einer eigenen Webseite.

 
Der Selbsthilfetag zum Thema Sehen 

Am 10.10.2018 von 11.00 bis 10.00 Uhr in Düsseldorf (Schadowplatz)

"Der Selbsthilfetag bietet jede Menge Informatives und Unterhaltsames über unsere Augen und über das, was sie leisten. Erleben Sie, wie man sich durch einen Parcours bewegt, ohne auf die Augen angewiesen zu sein. Verstehen Sie, warum es ganz normal ist, mit den Jahren schlechter zu sehen.

Augenmediziner erklären verständlich, was eine AMD ist, wie Sehprobleme z.B. bei Diabetes entstehen und wie man sie rechtzeitig entdeckt. Experten sprechen das Sehen im Alter an, die Peer-Beratung Blickpunkt Auge und Unabhängige ergänzende Teilhabeberatung (EUTB) und viele andere Themen, die Sie interessieren. Am Truck haben Sie Gelegenheit, sie anzusprechen und Fragen zu stellen. Dafür, dass es dabei nicht nur ernst zu geht, sorgen Live-Musik, Sprachkunst und sinnliche Erlebnisse der ganz besonderen Art.

Sehen ist ein wichtiger Teil vom Leben. Spaß auch."

Ein Mikrophon steht auf einer Bühne. Im Hintergrund sind Stühle zu erkennen
Ein Mikrophon steht auf einer Bühne. Im Hintergrund sind Stühle zu erkennen

PRO RETINA richtet am 28.09.18 und am 30.09.18 Patientensymposien in Bonn aus

Im Rahmen des 116. Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG), dieses Jahr in Bonn, veranstaltet die PRO RETINA diesmal zwei Patientensymposien.

Netzhautdegenerationen – Einblicke und Ausblicke – Wo stehen wir heute? Was bringt die Zukunft?

und

„Digital Vision“ – Sehen in der Zukunft?

 

Netzhautdegenerationen – Einblicke und Ausblicke – Wo stehen wir heute? Was bringt die Zukunft?

am Freitag, 28. September von 12.00 Uhr bis 14.30 Uhr im World Congress Center Bonn, Platz der Vereinten Nationen 2 in Bonn, Eingang Süd II, Saal Nairobi 3&4.

Programm:

  • „Leuchtturm-PRO RETINA“, Franz Badura, PRO RETINA Deutschland e.V.,  Amberg
  •  Konsequenzen der Pathologischen Myopie“, Prof. Dr. Focke Ziemssen, Universitätsaugenklinik Tübingen
  • Gentherapie erklärt - Chancen und Wirksamkeit eines Therapieansatzes“, Dr. Philipp Herrmann, Universitätsaugenklinik Bonn
  • „Netzhautdystrophien in der medizinischen Genetik - Warum molekulargenetische Untersuchungen wichtig sind“, Prof. Dr. Ulrich Zechner, Senckenberg Zentrum für Humangenetik, Frankfurt
  • „Ursachen, Prävention und therapeutische Möglichkeiten bei der trockenen und feuchten AMD - aktuelle und zukünftige Strategien“, PD Dr. Monika Fleckenstein, Universitätsaugenklinik Bonn.

Anmeldung

Bitte melden Sie sich bis zum 18. September 2018 per Fax: 0228-227217-29 oder unter E-Mail: info@pro-retina.de an.

Weitere Infos zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte der Internetseite von PRO RETINA

 

 

„Digital Vision“ – Sehen in der Zukunft?

am Sonntag, 30. September 2018 von 12:30 – 14:00 Uhr im World Congress Center Bonn, Platz der Vereinten Nationen 2 in Bonn, Haupteingang, Saal Bangkok 1/2.

Programm

  •  "Eröffnung", Prof. Dr. Nicole Eter, Klinik für Augenheilkunde, UKM Münster und Franz Badura, PRO RETINA Deutschland e.V., Amberg
  • „Rolle der Patientenorganisation und der Stiftung“, Franz Badura, PRO RETINA Deutschland e.V., Amberg
  • „Netzhautimplantate, Einführung in die Thematik“, Prof. Dr. Peter Walter, Augenklinik Universitätsklinikum Aachen

Vorstellung der derzeit verfügbaren Sehprothesen:

  •   „Das subretinale Implantat: Statusbericht zu Ergebnissen und Erfahrungen“, Jürgen Klein, Retina Implant, Reutlingen
  •  "Orion™ – die erste Sehrindenprothese als Weiterentwicklung der Argus-II-Technologie", Frank Vandeputte, Second Sight, Lausanne
  •  "PRIMA – das kabellose fotovoltaische subretinale Implantat für  Patienten mit Netzhautdegeneration", Dr. Ralf Hornig, Pixium  Vision, Paris
  • "Gesichtserkennung mit Hilfsmitteln am Beispiel der OrCam", Dario Madani,VISTAC GmbH, Teltow
  • "Virtual Reality Brille und eSight – digitale Hilfsmittel der Zukunft?" Torsten Möhrchen, Reinecker Vision GmbH, Köln.

 

Anmeldung

Bitte melden Sie sich bis zum 18. September 2018 per Fax: 0228-227217-29 oder unter E-Mail: info@pro-retina.de an.

Weitere Informationen zur  Veranstaltung entnehmen Sie bitte der Internetseite von PRO RETINA