Person steht mit einem Langstock auf einem Leitsystem. Im Hintergrund laufen Menschen.
Person steht mit einem Langstock auf einem Leitsystem. Im Hintergrund laufen Menschen.

Google ehrt am 18.03.2019 den Mann hinter dem Blindenleitsystem - Seiichi Miyake

"Google erinnert an diesem Montag an den Japaner Seiichi Miyake: Er wollte ursprünglich einem Freund helfen, dessen Sehkraft eingeschränkt war. Inzwischen wird seine Erfindung weltweit eingesetzt.

Wer an diesem Montag die Startseite von Google in zahlreichen Ländern aufruft, darunter auch Deutschland, der sieht statt des üblichen Logos die gezeichnete Nahaufnahme einer Straße, einige Pflastersteine sind mit Rillen versehen, andere mit Noppen - darauf stehe eine Person mit einem Blindenstock. Google erinnert damit an den japanischen Erfinder Seiichi Miyake (1926-1982).

Auf ihn geht das sogenannte Blindenleitsystem zurück; auch Leitliniensystem oder taktiles Bodenleitsystem genannt. Gemeint sind Systeme, die es sehbehinderten oder blinden Menschen ermöglichen sollen, sich beispielsweise mithilfe eines Stocks sicher im öffentlichen Raum zu bewegen: Dafür sind in den Boden gewisse Indikatoren eingelassen, Rillen etwa oder Noppen. Man sieht sie im Alltag beispielsweise auf Bahnsteigen, an Fußgängerampeln oder auf öffentlichen Plätzen.

Im Jahr 1965 habe Seiichi Miyake sein eigenes Geld investiert, um die taktilen Platten zu entwickeln, heißt es im Begleittext zum Doodle. Er habe damit einem Freund helfen wollen, dessen Sehkraft nachgelassen hatte. Die am Boden ertastbaren Noppen signalisieren Gefahr - an einer Straßenüberquerung wird damit beispielsweise der Übergang vom Fußgängerweg zur Straße markiert. Die Rillen wiederum bedeuten, dass man sich auf einem sicheren Weg befindet."

Spiegel Online

 

 

Handpuppe Nina im Kindergarten
Handpuppe Nina im Kindergarten

Gebärdensprach-Workshop in der Münsterlandschule

Das KSL-MSi-NRW stellte am 01.03.2019 in der LWL-Förderschule - Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation in Münster den 3 bis 6 Jährigen das Projekt „Gebärdensprache von Anfang an“ vor.

Im Mittelpunkt stand die Handpuppe Nina, die als taubes Mädchen aufwächst. Sie erzählte den Kindern in Gebärdensprache von ihrem Leben mit den verschiedensten Hilfsmitteln in ihrer gehörlosen Familie. In gemeinsamen Spielen wurden den Kindern Gebärden vermittelt.

Durch den Workshop wurden Schritte in Richtung Inklusion geebnet. Mit Nina konnte die Identität und das Selbstwertgefühl der Kinder mit Hörbehinderung gestärkt werden (Artikel 24 und 30 UN-BRK).

Handpuppe Nina
Handpuppe Nina

Gebärdensprach-Workshop in der Münsterlandschule

Das KSL-MSi-NRW stellt am 01.03.2019 in der LWL-Förderschule - Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation in Münster den 3 bis 6 Jährigen das Projekt „Gebärdensprache von Anfang an“ vor.

Im Mittelpunkt steht die Handpuppe Nina, die als taubes Mädchen aufwächst. Sie erzählt den Kindern in Gebärdensprache von ihrem Leben mit den verschiedensten Hilfsmitteln in ihrer gehörlosen Familie. In gemeinsamen Spielen werden den Kindern Gebärden vermittelt.

Durch den Workshop sollen Schritte in Richtung Inklusion geebnet werden. Mit Nina kann die Identität und das Selbstwertgefühl der Kinder mit Hörbehinderung gestärkt werden (Artikel 24 und 30 UN-BRK).

Frau Riegel und Frau Stiller während der Schulung
Frau Riegel und Frau Stiller während der Schulung
Rücken der Teilnehmenden. Perspektive nach vorne zu Frau Stiller und Frau Riegel
Rücken der Teilnehmenden. Perspektive nach vorne zu Frau Stiller und Frau Riegel
Logo der Schulung "Erstellung barrierefreier Worddokumente"
Logo der Schulung "Erstellung barrierefreier Worddokumente"

Schulung: Erstellung barrierefreier Worddokumente für blinde und sehbehinderte NutzerInnen am 21.02.2019 in Essen

Am 21.02.19 referierte Frau Riegel über die wichtigsten Gesetze zum Thema Barrierefreiheit. Im Anschluss vermittelte Frau Stiller Basiswissen zum Thema „Erstellung barrierefreier Worddokumente für blinde und sehbehinderte NutzerInnen“. In Theorie und Praxis erklärte Frau Stiller wie Worddokumente barrierefrei gestaltet werden. Im Rahmen der Schulung wurde zudem auf die Frage eingegangen, wie blinde und sehbehinderte Menschen elektronische Dokumente lesen.

Die Veranstaltung fand von 11:00 – 15:00 Uhr im Haus der Technik in Essen statt und wurde für das Forum Seniorenarbeit NRW organisiert.

Microsoft Word bietet viele Funktionen, die bei der Erstellung von barrierefreien Dokumenten beachtet werden müssen. Somit lässt sich ohne zusätzliche Software ein Dokument barrierefrei gestalten.

 Das Ohr
Das Ohr

Der Welttag des Hörens ist am 3. März 2019

Der Welttag des Hörens ist eine jährlich stattfindende Aufklärungskampagne. Der weltweite Aktionstag findet bereits zum zwölften Mal statt und ruft zur Aufmerksamkeit auf die Prävention und Versorgung von Hörminderungen auf. Das Motto der Kampagne 2019 ist "Check your hearing!" Für den Welttag 2019 hat die WHO die Veröffentlichung einer Mobile-App angekündigt, mit welcher einfache Hörtests auf Smartphones durchgeführt werden können. Schirmherr der deutschsprachigen Kampagne zum Welttag ist Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.

Quelle:

https://de.wikipedia.org/wiki/Welttag_des_H%C3%B6rens

 

Telefondolmetschdienst für hörgeschädigte Menschen
Telefondolmetschdienst für hörgeschädigte Menschen

Telefondolmetschdienst für hörgeschädigte Menschen wurde günstiger

Ein Vermittlungsdienst befähigt hörgeschädigte Menschen Telefongespräche zu führen. Dazu baut man eine Datenverbindung zum Vermittlungsdienst auf, der den/die gewünschte/n Gesprächspartner/in anruft und die Botschaft in Lautsprache übermittelt. Andersherum wird der Inhalt in Gebärden-, oder optional auch in Schriftsprache, übersetzt.

Für die private Nutzung entfiel am 1. Januar 2019 die Grundgebühr. Außerdem haben sich die Minutenpreise verringert, sodass alle Anrufer nun einheitlich 0,14 Euro/Minute zahlen. Für eine berufliche Nutzung wird eine Grundgebühr berechnet.

Quelle:

https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2019/20190102_Vermittlungsdienst.html

 

Barierefreie Veranstaltung
Barierefreie Veranstaltung

Führung „Max Ernst kompakt“ in Deutscher Gebärdensprache

"Am Sonntag, den 17. Februar 2019 hält das Max Ernst Museum Brühl des LVR für Menschen mit Hörbehinderung ein besonderes Angebot bereit: Um 14.30 Uhr startet eine 60-minutige Führung durch die Sammlung unter dem Titel „Max Ernst kompakt", die in Deutscher Gebärdensprache gehalten wird. Diese Führung hält die gehörlose Kunstvermittlerin Juliane Steinwede.

Die Führung lädt dazu ein, die große Bandbreite an Ausdrucksformen zu entdecken, die der Künstler in den Bereichen Malerei, Plastik und Grafik verwirklicht hat.

Die Sammlung bietet einen faszinierenden Einblick in Leben und Werk von Max Ernst, einem der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Gezeigt werden Werke aus siebzig Schaffensjahren: von seinen dadaistischen Aktivitäten im Rheinland, über die Be-teiligung an der surrealistischen Bewegung in Frankreich bis zum Exil in den USA und der Rückkehr nach Europa.

Für Menschen mit Gehbehinderung sind Rollstühle, Rollatoren und Sitzhocker zur Auslei-he vorhanden. Alle Ebenen des Museums sind barrierefrei erreichbar. Es gibt eine behin-dertengerechte Toilette und behindertengerechte Parkplätze. Der Eingang für Menschen mit Gehbehinderung ist ausgeschildert. Blinde und sehbehinderte Menschen dürfen Blin-denhunde mitführen.

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) ist als Träger des Museums der größte Leis-tungsträger für Menschen mit Behinderungen in Deutschland. Neben 41 Förderschulen, zehn Kliniken und drei Netzen Heilpädagogischer Hilfen betreibt er 19 Museen und vielfäl-tige Kultureinrichtungen. Er engagiert sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebens-bereichen. Die LVR-Museen und Kultureinrichtungen sind daher für Menschen mit und ohne Behinderungen fast ohne Einschränkungen zugänglich. Außerdem ist der LVR stän-dig bemüht, seine Kulturangebote für Menschen mit Behinderungen auszubauen. So werde den regelmäßig Führungen für sehgeschädigte und blinde Menschen angeboten, sowie Führungen in Gebärdensprache."

Eintrittspreise

Reguläre Museumseintritt: 7,00 € | ermäßigt 4,00 €

Gruppen ab 10 Personen 6,00 € | ermäßigt 3,00 € pro Person

Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre: Eintritt frei

Geflüchtete Erwachsene/ Kinder: Eintritt frei

Anschrift des Museums

Max Ernst Museum Brühl des LVR

Comesstr. 42/ Max-Ernst-Allee 1

50321 Brühl (Rheinland)

Update: Das Gebärdensprachvideo ist da. Hier ist der Link zum Video

 

Links

 Max Ernst Sammlung

 Max Ernst Museum in DGS

Quelle:

https://www.lvr.de/de/nav_main/kultur/menschen_mit_behinderung/angebote_fuer_hoergeschaedigte/videos_in_deutscher_gebaerdensprache/videos/max_ernst_museum_bruehl_des_lvr.jsp

Plakat
Plakat

Barrierefreies Kindertheater im Bürgerhaus Hochdahl. Gebärdensprachdolmetscher übersetzt das Stück „Karlsson vom Dach“

"Am Sonntag, den 10.03.2019, präsentiert das Wittener Kinder- und Jugendtheater um 16:00 Uhr im Bürgerhaus Hochdahl die Neuauflage des Kinderbuchklassikers „Karlsson vom Dach“ von Astrid Lindgren. Dank der Simultanübersetzung von Gebärdensprachdolmetscher Stephan Hehl können auch Kinder mit Hörbehinderung das Stück problemlos verfolgen. Möglich macht dies die Unterstützung der Kreissparkasse Düsseldorf.

Dabei bekommen auch Kinder ohne Hörschwierigkeiten einen Eindruck von der Kommunikation mit Gestik und Mimik. Wie immer werden die ersten Reihen nur den kleinen Gästen vorbehalten sein. Rechts auf der Treppe sowie auf den drei Plätzen der ersten Reihen sind die Sitzmöglichkeiten für Hörgeschädigte und ihre Begleitung reserviert, um allen ein uneingeschränktes Theatererlebnis zu ermöglichen.

Karlsson, der fröhliche Kerl mit Propeller

Der siebenjährige Lillebror wünscht sich nichts sehnlicher als einen besten Freund – als mit einem „Heisa Hopsasa“ Karlsson in sein Kinderzimmer fliegt. Der fröhliche Kerl mit Propeller kommt gerade richtig. Lillebror ist begeistert, doch die Anwohner wundern sich über das unbekannte Flugobjekt. Ein Foto in der Zeitung und eine fette Belohnung zur Ergreifung Karlssons lässt zwei Einbrecher nach ihm suchen. Doch die Beiden haben die Rechnung ohne Karlsson gemacht…

Tickets für das Theaterstück für Kinder ab drei Jahren sind im Online-Ticketshop unter tickets.erkrath.de oder in der Abteilung Kultur erhältlich. Ein Ticket kostet sieben Euro. Einlass ist um 15:30 Uhr."

Öffnungszeiten der Abteilung Kultur  · Sport

Montag bis Freitag :          09:00 bis 12:00 Uhr

Montag bis Donnerstag:   13:30 bis 16:00 Uhr

 

Weitere Informationen:

Fachbereich Kultur

Kerstin Godschalk

Telefon: 0211 2407-4010

E-Mail: kultur@erkrath.de

 

 

 

 

 

 

 

Vortrag
Vortrag

Vortrag über das Persönliches Budget fand am 06.02.2019 im Haus der Technik in Essen statt

Im Rahmen der Veranstaltung Deafblind Impuls hielt Frau Riegel am 06.02.2019 einen Vortrag zum Persönlichen Budget im Haus der Technik in Essen. Viele Interessierte erhielten einen allgemeinen Einblick in das Thema und konnten anschließend Fragen stellen. Dabei standen insbesondere Informationen zur Antragstellung, sowie praktische Beispiele wofür Menschen mit Taubblindheit und Hörsehbehinderung ein persönliches Budget einsetzen könnten im Vordergrund.

Netzwerk
Netzwerk

Vorstellung des KSL-MSi-NRW beim EUTB-Netzwerktreffen am 06.02.2018 in Essen

Am 06.02.2018 stellte Frau Janaszek und Frau Riegel die Aufgaben des KSL-MSi-NRW in eigenen Räumen vor. Zusätzlich wurde über die Bereiche Recht, Sehen, Hören sowie Taubblind und die aktuellen Projekte berichtet. Aus dem Fachbereich Hören stellte Frau Cebulla ihre Aufgaben sowie das Projekt „Gebärdensprache von Anfang an“ vor. Die kleine gehörlose Nina und ihr Freund, der Affe Max, stellten sich persönlich bei dem EUTB-Netzwerktreffen vor. Der Flyer über das Erlernen der ersten Gebärden wurde präsentiert.