Ansicht eines Corona-Virus in Großaufnahme vor einem dunklen Hintergrund

Hier finden Sie einen strukturierten Überblick des KSL-NRW über die wichtigsten Informationsquellen für und von Menschen mit Behinderung zum Corona-Virus:

www.ksl-nrw.de/corona

Das Projekt "Taubblind sein - Selbsthilfe leben lernen" der Deutschen Gesellschaft für Taubblindheit gGmbH hat eine Umfrage zur Situation von Menschen mit Taubblindheit und Hörsehbehinderung während der Corona-Pandemie durchgeführt. In dem Bericht zeigen sich die beeindruckenden und kreativen Wege der Betroffenen. 

Hier geht es zu den Ergebnissen der Umfrage: https://www.gesellschaft-taubblindheit.de/selbsthilfe-unterstuetzen/ber…

 

Im Nahverkehr und beim Einkaufen gilt Maskenpflicht. Sie soll das Risiko einer gegenseitigen Infektionen mit dem Corona-Virus verringern.

Das Tragen von Mund-Nase-Masken erschwert Menschen mit Hörbehinderung die Kommunikation, da die Masken den Mund verdecken und viele gehörlose nicht erkennen können, wenn sie jemand anspricht.

Nach Diskussionen in verschiedenen Bundesländern haben sich schließlich alle geeinigt: Ab Montag (27.04.) müssen alle Bürger von Nordrhein-Westfalen nun auch sogenannte Mund-Nasen-Bedeckungen tragen.

Diese Regelung gilt:   

Gemeinsam mit der EUTB ® der Deutschen Gesellschaft für Taubblindheit gGmbH hat das KSL-MSi-NRW einen zweiseitigen Notfall-Pass für taubblinde und hörsehbehinderte Menschen entwickelt. Diesen Pass können Betroffene für Notsituationen bei sich führen.

Eine medizinische Versorgung sowie Behandlung im Gesundheitswesen erfordert Kommunikation auf Augenhöhe. Aufgrund der Hörbehinderung brauchen hörbehinderte Menschen eine/n Gebärdensprachdolmetscher/In oder eine andere Kommunikationshilfe.

Das KSL-MSi-NRW hat einen Notfall-Pass für Menschen mit Hörbehinderung entwickelt. Das Dokument kann als PDF-Format runtergeladen und ausgefüllt werden. Die allgemeinen Informationen im Notfall-Pass können als Wegweiser für das medizinische Personal dienen.

Über die neue Regelung informiert der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. in einer Pressemitteilung vom 2/2020 unter dem Titel „Krankenhäuser sind seit 01.01.2020 nicht mehr für die Dolmetscherkosten zuständig, sondern die Krankenkassen“.

Link:

http://www.gehoerlosen-bund.de/presse/pressemitteilungen

Der Deutsche Schwerhörigenbund e.V. hat auch eine entsprechende Information zum Thema Schriftdolmetscher und Kostenübernahme im Krankenhaus veröffentlicht.

Link:

NEU: Corona Testung nur noch im Klinikum NORD Dortmund

Auf der Homepage des Zentrums für Gehörlosenkultur e.V. in Dortmund finden Sie Informationen zum Thema Corona Testung im Raum Dortmund.

Corona Test - WIE?

   Wenn Husten + Fieber + Erkältung da, dann Corona Test möglich.

   Du kannst besuchen Krankenhaus Nord in Dortmund für Test.

   Du musst nicht anmelden für Test.

Corona Test - WO?

   Gesundheitsamt geschlossen!

   Neue Adresse für Testung:

Auf der Homepage NDR.de sind aktuelle Informationen in Gebärdensprache zum Thema Coronavirus verfügbar.

„Kim Weiland und Timo Rosenbaum übersetzen den Audio-Podcast zum Coronavirus von NDR Info mit Gebärdensprache: Coronavirus-Update #20 dem Virologen Christian Drosten.

Folge 20: "Deutschland kann nur bedingt von anderen lernen."

Link:

Auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Taubblindheit gGmbH (DGFT) sind nun auch für alle gebärdensprachorientierten Menschen mit Taubblindheit und Hörsebehinderung DGS-Videos verfügbar. In den DGS-Vidoes werden die neuen Maßnahmen und Regelungen des Landes NRW zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie erklärt. Diese gelten seit dem 22.03.2020 landesweit.

Die Ausnahmesituation aufgrund des Coronavirus stellt eine Herausforderung für viele Menschen und Familien mit Hörbehinderung dar. Gehörlose Menschen können aufgrund kommunikativer Barrieren den Alltag ohne Informationen in Gebärdensprache nicht bewältigen. Besonders die aktuelle Situation, mit täglich neuen Informationen vom Land NRW, kann bei Menschen mit Hörbehinderung Angst, Unsicherheit und Ratlosigkeit hervorrufen.

Folgende EUTB-Beratungsstellen bieten eine individuelle Beratung in Deutscher Gebärdensprache an:

In DGS-Video wird kurze Erklärung in Gebärdensprache über das Gebärdentelefon für Menschen mit Hörbehinderung aufgenommen.

Kurze Beschreibung:

Auf der Homepage 116117.de gibt es ein Menü – rechts oben in der Ecke.

Klick das Menü an und es wird eine Liste gezeigt.

Ganz unten sind 3 Lila Kreise: Leichte Sprache, Gebärdensprache und Fax.

Klick auf den Kreis „Gebärdensprache“- Dann kommt ein Link zum Gebärdentelefon.

Bei einem Coronavirus-Verdachtsfall können Sie sich an den Patientenservice 116117 wenden. Dieser Service ist ein Angebot der kassenärztlichen Bundesvereinigung und rund um die Uhr verfügbar.

„Die Ansprache der Bundeskanzlerin an die Bürgerinnen und Bürger veröffentlichen wir hier in Gebärdensprache. "Es ist ernst. Seit der Deutschen Einheit, nein, seit dem Zweiten Weltkrieg gab es keine Herausforderung an unser Land mehr, bei der es so sehr auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommt", betont die Kanzlerin.“ Link finden Sie hier:

Aufgrund der Aktualität des Themas hat das KSL-MSi-NRW ein Video zur Aufklärung über das Corona-Virus (Covid-19) gemacht.

 

 

Im Video wird in deutscher Gebärdensprache folgendes erklärt:

„Richtiges Verhalten im Ernstfall

Im Dezember 2019 ist das neuartige Coronavirus Covid-19 in China erstmals entdeckt worden. Durch den weltweiten Reiseverkehr hat das Virus die Chance, sich auf alle Kontinente auszubreiten.