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Haus der Technik in Essen

 

 

 

 

 

 

 

„Inklusion braucht Dialog. Gelingende Inklusion braucht Austausch auf Augenhöhe – zwischen Politik, Verwaltung und Menschen mit Behinderungen. Dazu hat der LVR das neue barrierearme Veranstaltungsformat „LVR-Dialog Inklusion und Menschenrechte“ entwickelt. Der LVR versteht den Dialog als weiteren Schritt hin zu einer Kultur der Beteiligung, die Menschen mit Behinderungen und ihre Verbände im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention eng an sie betreffenden Entscheidungen in öffentlichen Angelegenheiten konsultiert und aktiv einbezieht.“

Seit nunmehr 10 Jahren gibt es das Landesprogramm "Integration unternehmen!", mit dem neue Arbeitsplätze für Menschen mit schwerer Behinderung gefördert werden. Inzwischen können rund 300 Inklusionsbetriebe in Nordrhein-Westfalen gezählt werden. Dies war nur möglich durch die enge Zusammenarbeit von Arbeitsministerium, Landschaftsverband Rheinland und Landschaftsverband Westfalen-Lippe sowie durch das Engagement der Inklusionsbetriebe und die Begleitung weiterer Partner. In Düsseldorf wurde die Zusammenarbeit reflektiert und gefeiert.

Akteure im Bereich des Leistungsgeschehens (Leistungsträger und Leistungsberechtigte) waren herzlich eingeladen und konnten sich im Rahmen der Veranstaltung informieren und austauschen. Vorgestellt wurden Sozialraum- und wohnbezogene Projekte als auch Ansätze / Erfahrungswerte der konkreten Leistungsanbieter. Es wurde der Frage nachgegangen, wie sich die Zusammenarbeit für eine gemeinsame Angebotsentwicklung und die Gestaltung inklusiver Sozialräume im konkreten gestalten lassen bzw. wie sie gelingen kann.

Die Fraktionen DIE LINKE in der Landschaftsversammlung Westfalen Lippe (LWL) und Rheinland (LVR) und die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbstbestimmte Behindertenpolitik DIE LINKE luden zur Konferenz „Eine Zukunft ohne WfbM – ist das möglich?" ein. Das KSL-MSi-NRW hat an der Veranstaltung teilgenommen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte per Mail an Stefan Müller: Stefan.Mueller@lwl.org oder an Daniela Glagla: Daniela.Glagla@lvr.de

 

 

Das LVR-Dezernat Schulen und Integration richtete im KOMED im Media Park Köln die Veranstaltung "Robotik - Chancen der Teilhabe aus. In Vorträgen und Fachforen wurde die Thematik aus den drei Perspektiven Forschung, Praxis und Ethik diskutiert. Leiterin LVR Dezernat Schulen und Inklusion, Frau Prof. Dr. Angela Faber wies in Ihrer Begrüßung auf zwei Möglichkeiten hin, wie auf das Thema geschaut werden kann. Einerseits ist es möglich mit einer pessimistischen Haltung das Thema zu betrachten, andererseits kann ein optimistischer Blick erfolgen. Frau Prof. Dr. Faber positionierte sich.

Eltern und Angehörige wollen ihre Familienangehörigen mit Behinderung auch über den Tod hinaus absichern. Der Kölner Rechtsanwalt Norbert Bonk spricht und informiert aus seiner langjährigen Praxis als Spezialist für Behindertenrecht mit dem Schwerpunkt Erbrecht.

Während der Veranstaltung werden Tipps gegeben, wie im Spannungsfeld von Erb- und Sozialrecht konkrete Hilfen zugunsten des betroffenen Behinderten gefunden werden können. Behandelt werden Grundlagen des Erb-, Sozial- und Steuerrechts unter besonderer Berücksichtigung der Situation von Menschen mit Behinderung.

Das KSL-MSi-NRW hat gemeinsam mit allen KSL am NRW-Tag 2018 in Essen (01.09-02.09.18) teilgenommen. Die KSL haben ein Glücksrad vorbereitet und verschiede Fragen zum Thema Braille Schrift, Leichte Sprache, Geschichte des Rollstuhls und Gebärdensprache für Kinder und Erwachsene gestellt. Großes Interesse hat die Frage erweckt: "Wann wurde offiziell die Deutsche Gebärdensprache in Deutschland anerkannt?" Oft wurde von BesucherInnen betont, dass jemand in der Nachbarschaft gehörlos ist. Die Gebärde für Deutschland war noch nicht bekannt. Sie wurde vielfach nicht erraten.

Am 06. Juli 2018 wurde der Inklusionspreis NRW verliehen. Mit dem Inklusionspreis will die Landesregierung gelungene Beispiele inklusiver Praxis auszeichnen und bekanntmachen. Vor der offiziellen Verleihung des Preises ermöglichte das Rahmenprogramm einen Austausch mit verschiedenen Akteuren.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Internetseite des Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen:

https://www.mags.nrw/Inklusionspreis

 

Am 02.07.2018 besuchte Frau Middendorf das KSL-MSi-NRW. Frau Middendorf berichtete über Ihre Tätigkeit sowie Zielsetzungen und nahm sich viel Zeit für das Gespräch mit den MitarbeiterInnen. Sie stellte tiefgehende Fragen und suchte intensiv den Kontakt und Austausch mit den MitarbeiterInnen des KSL-MSi-NRW. Viele Themen wurden besprochen und wichtige Akteure für vertiefende Netzwerkarbeit wurden gegenseitig benannt.  

Am 16.05.18 stellten die Kompetenzzentren NRW im Haus des KSL-MSi-NRW ihre Arbeit vor. Bei dem Treffen waren Stefanie el Miri von der Europäischen Kommission sowie Vertreterinnen und Vertreter des MAGS NRW anwesend. Die Veranstaltung wurde mit einer Begrüßungsrede der Leiterin des KSL-MSi-NRW Alexandra Janaszek eröffnet.

Am 06.04.2018 veröffentlichte JuraForum.de einen Eilbeschluss des Sächsischen Landessozialgerichts (LSG) in Chemnitz. Dieser beschreibt, dass die Kosten für Gebärdensprachdolmetscher von der Sozialhilfe übernommen werden müssen, sollte es in Förderschulen für Hörbehinderte nicht möglich sein, Schülerinnen und Schüler eine „behindertengerechte Beschulung“ gewährleisten zu können.

Nach einer 12-monatiger Ausbildung erhielten die 14 Teilnehmer des diesjährigen Lehrgangs eine Qualifizierungsurkunde verliehen. Das KSL-MSI-NRW wurde zu der Feier in Recklinghausen eingeladen und hat die Taubblindenassistenten beglückwünscht. Nach der Urkundenvergabe durch Herrn Minister Laumann hat das KSL-MSi-NRW den Teilnehmern ein themenbezogenes Geschenk als Glücksbringer auf den Berufsweg überreicht.

Die deutsche Gebärdensprache ist eine wichtige Kommunikationsform für gehörlose Menschen. Im KSL-MSi-NRW arbeiten Menschen mit und ohne Hörbehinderung zusammen. Ebenfalls stehen die Mitarbeiter/Innen des KSL-MSi-NRW in Kontakt mit vielfältigen hörbehinderten Multiplikatoren.

Die Bereitschaft für ein vertieftes Verständnis und den Erwerb der Gebärdensprache ist daher für die hörenden Mitarbeiter/Innen des KSL-MSi-NRW selbstverständlich.

Am 06.03. fand die 1. Sitzung zum Austausch über die Entwicklung einer Empowerment-Schulung für SchülerInnen mit Behinderung gemeinsam mit dem Mädchenhaus Bielefeld statt. Frau Wegerhoff nahm an dem Treffen teil. Es wurde zusammen überlegt, für SchülerInnen mit Behinderung im Alter von 15-20 Jahren ein Schulungsprogramm zu entwickeln, das die Überschrift „Selbstbestimmung“ trägt.

Anlässlich des neuen Jahresberichtes zum LVR-Aktionsplan „Gemeinsam in Vielfalt“ nahmen Frau Stiller und Frau Wegerhoff an dem 1. Dialog teil. Gemeinsam mit weiteren Gästen tauschte sich der LVR-Ausschuss für Inklusion mit seinem Beirat für Inklusion und Menschenrechte zu verschiedenen Themen aus. Alle Gäste waren eingebunden, denn das Gespräch wurde ganz offen gesucht, ihre Meinung gefragt und Kritik als Anregung mitgenommen.

Auf der Fachveranstaltung wurden die Ergebnisse des abgeschlossenen Projekts vorgestellt. Das Ziel dieses Projekts ist die Verbesserung der sozialen und vor allem sport- bzw. freizeitbezogenen Teilhabe und der Lebensqualität von Menschen mit Sehbehinderungen in Bildungseinrichtungen. Das KSL-MSi-NRW erhielt auf dieser Fachveran- staltung eine Präsentationsmöglichkeit.

Am 27. September 2017 nahmen alle Mitarbeiterinnen des KSL-MSi-NRS an einem Seminar über „Wie wichtig sind die Barrierefreiheit und Inklusion für den NRW-Landtag?“ von Wolfgang Biermanski teil. Im Rahmen des Seminars wurden sie sich mit der Frage auseinandersetzen, wie ernst es der Landtag und die letzte und aktuelle NRW-Landesregierung mit der Inklusion gemeint haben. In einem Austausch sprachen u.a. die 3 Fachberaterinnen des KSL-MSi-NRW mit dem Abgeordneten Alexander Vogt (SPD) über die Bedarfe von Menschen mit Sinnesbehinderungen.

Vom 22. August bis zum 15. September nahm das KSL-MSi-NRW die erste Praktikantin auf. Sie studiert an der Universität zu Köln im Master die Fächer Allgemeine Erziehungswissenschaft und Rehabilitationswissenschaften mit dem Schwerpunkt Menschen mit Hörschädigung. Die Praktikantin konnte in den vier Wochen die Arbeit aller Fachbereiche kennenlernen, durfte an Außenterminen teilnehmen und auch ihre eigenen Ideen zu Projekten beitragen. Darüber hinaus entwickelte sie in Zusammenarbeit mit Frau Bednarek ein Projektkonzept zum Thema Berufsförderung von Menschen mit Taubheit.