Allgemein

Haus der Technik in Essen

 

 

 

Am 06.04.2018 veröffentlichte JuraForum.de einen Eilbeschluss des Sächsischen Landessozialgerichts (LSG) in Chemnitz. Dieser beschreibt, dass die Kosten für Gebärdensprachdolmetscher von der Sozialhilfe übernommen werden müssen, sollte es in Förderschulen für Hörbehinderte nicht möglich sein, Schülerinnen und Schüler eine „behindertengerechte Beschulung“ gewährleisten zu können.

Nach einer 12-monatiger Ausbildung erhielten die 14 Teilnehmer des diesjährigen Lehrgangs eine Qualifizierungsurkunde verliehen. Das KSL-MSI-NRW wurde zu der Feier in Recklinghausen eingeladen und hat die Taubblindenassistenten beglückwünscht. Nach der Urkundenvergabe durch Herrn Minister Laumann hat das KSL-MSi-NRW den Teilnehmern ein themenbezogenes Geschenk als Glücksbringer auf den Berufsweg überreicht.

Frau Stiller und Frau Wegerhoff fuhren gemeinsam zur SightCity. Hier traten sie in Kontakt mit Netzwerkpartnern, Selbsthilfeverbänden und informierten sich in Gesprächen und Vorträgen über neue Technologien und Hilfsmittel.

Die deutsche Gebärdensprache ist eine wichtige Kommunikationsform für gehörlose Menschen. Im KSL-MSi-NRW arbeiten Menschen mit und ohne Hörbehinderung zusammen. Ebenfalls stehen die Mitarbeiter/Innen des KSL-MSi-NRW in Kontakt mit vielfältigen hörbehinderten Multiplikatoren.

Die Bereitschaft für ein vertieftes Verständnis und den Erwerb der Gebärdensprache ist daher für die hörenden Mitarbeiter/Innen des KSL-MSi-NRW selbstverständlich.

Am 06.03. fand die 1. Sitzung zum Austausch über die Entwicklung einer Empowerment-Schulung für SchülerInnen mit Behinderung gemeinsam mit dem Mädchenhaus Bielefeld statt. Frau Wegerhoff nahm an dem Treffen teil. Es wurde zusammen überlegt, für SchülerInnen mit Behinderung im Alter von 15-20 Jahren ein Schulungsprogramm zu entwickeln, das die Überschrift „Selbstbestimmung“ trägt.

Anlässlich des neuen Jahresberichtes zum LVR-Aktionsplan „Gemeinsam in Vielfalt“ nahmen Frau Stiller und Frau Wegerhoff an dem 1. Dialog teil. Gemeinsam mit weiteren Gästen tauschte sich der LVR-Ausschuss für Inklusion mit seinem Beirat für Inklusion und Menschenrechte zu verschiedenen Themen aus. Alle Gäste waren eingebunden, denn das Gespräch wurde ganz offen gesucht, ihre Meinung gefragt und Kritik als Anregung mitgenommen.

Auf der Fachveranstaltung wurden die Ergebnisse des abgeschlossenen Projekts vorgestellt. Das Ziel dieses Projekts ist die Verbesserung der sozialen und vor allem sport- bzw. freizeitbezogenen Teilhabe und der Lebensqualität von Menschen mit Sehbehinderungen in Bildungseinrichtungen. Das KSL-MSi-NRW erhielt auf dieser Fachveran- staltung eine Präsentationsmöglichkeit.

Am 27. September 2017 nahmen alle Mitarbeiterinnen des KSL-MSi-NRS an einem Seminar über „Wie wichtig sind die Barrierefreiheit und Inklusion für den NRW-Landtag?“ von Wolfgang Biermanski teil. Im Rahmen des Seminars wurden sie sich mit der Frage auseinandersetzen, wie ernst es der Landtag und die letzte und aktuelle NRW-Landesregierung mit der Inklusion gemeint haben. In einem Austausch sprachen u.a. die 3 Fachberaterinnen des KSL-MSi-NRW mit dem Abgeordneten Alexander Vogt (SPD) über die Bedarfe von Menschen mit Sinnesbehinderungen.

Vom 22. August bis zum 15. September nahm das KSL-MSi-NRW die erste Praktikantin auf. Sie studiert an der Universität zu Köln im Master die Fächer Allgemeine Erziehungswissenschaft und Rehabilitationswissenschaften mit dem Schwerpunkt Menschen mit Hörschädigung. Die Praktikantin konnte in den vier Wochen die Arbeit aller Fachbereiche kennenlernen, durfte an Außenterminen teilnehmen und auch ihre eigenen Ideen zu Projekten beitragen. Darüber hinaus entwickelte sie in Zusammenarbeit mit Frau Bednarek ein Projektkonzept zum Thema Berufsförderung von Menschen mit Taubheit.

Das KSL-MSi-NRW hat gemeinsam mit SignGes an der RWTH in Aachen ein mehrstündiges Seminar zum Thema Behinderung durchgeführt. Dieses richtete sich an Lehramtsstudenten.