Frau Stiller steht vor circa dreißig Personen und hält einen Vortrag
Auf einem Tisch liegen Simulationsbrillen, Ohrstöpsel und Gehörschutz-Kopfhörer. An der Wand lehnen Langstöcke
Titel auf einer Präsentation "Sensibilisierungsschulung: SensiPro"

SensiPro des KSL MSi NRW auf der Arbeits- und Informationstagung der KV-Vertreter/innen der Menschen mit Behinderung sowie der Fachgruppe Menschen mit Behinderung vom 12. bis 13. April im VdK-Erholungshotel Bad Fredeburg.

Am 12. und 13. April führten zwei Mitarbeiterinnen des KSL MSi NRW eine mehrtägige Schulung für den Sozialverband VdK durch. Es waren über dreißig TeilnehmerInnen anwesend. Diese kamen aus den verschiedensten Bereichen des VdK. Unteranderem waren ehrenamtliche RichterInnen, VertreterInnen für die Menschen mit Behinderungen aus NRW und zuständige Personen  für die Umsetzung der Barrierefreiheit anwesend.

Im ersten Abschnitt der Schulung ging es um die „Sensibilisierung für den Umgang und die Kommunikation zwischen Menschen mit und ohne Sinnesbehinderung“. Die TeilnehmerInnen lernten im theoretischen Part verschiedenen Sinnesbehinderungen kennen und konnten dann im praktischen Teil selbst nachempfinden, was es bedeutet blind bzw. gehörlos oder taubblind zu sein. In einer Reflexionsrunde schilderten die TeilnehmerInnen ihre Erfahrungen. Anschließend erläuterten Frau Armbrust und Frau Stiller was man im Umgang und in der Kommunikation mit Menschen mit Sinnesbehinderung beachten sollte.

Im zweiten Abschnitt lautete das Thema „Hilfen für Menschen mit Sinnesbehinderung“. Hier wurden die verschiedenen Beratungsangebote beschrieben. Anschließend wurden Hilfsmittel und Sportangebote für Menschen mit Sinnesbehinderung thematisiert. Das persönliche Budget wurde im Bereich der finanziellen Hilfen erläutert. Da dies der Mehrzahl der TeilnehmerInnen noch unbekannt war, beantworteten die MitarbeiterInnen des KSL MSi NRW die Vielzahl der Fragen, die seitens der sehr interessierten TeilnehmerInnen aufkamen.

Abschließend wurden die Alltagshilfen für Menschen mit Sinnesbehinderung besprochen. In einem praktischen Teil kommunizierten die Anwesenden mit Begeisterung über „Lormen“, die Sprache der Taubblinden, die zuvor noch keinem bekannt war. Wir danken dem VdK und freuen uns auf weitere Kooperationen.