Am 23. September 2025 feierte die Münsterlandschule – LWL-Förderschule Hören und Kommunikation in Münster den Internationalen Tag der Gebärdensprachen.
Ein vielfältiges Programm mit Workshops und bunten Bühnenbeiträgen bot den Schüler*innen zahlreiche Möglichkeiten, Gebärdensprache auf kreative Weise zu erleben. Zu den besonderen Gästen gehörten Frau Cebulla (KSL-MSi-NRW), der taube Künstler Lukas Kollien aus Hamburg sowie Lukas Kovner, die den Tag aktiv mitgestalteten.
Parallel dazu informierten Frau Cebulla, Frau Bernschein und Frau Erpenstein gemeinsam mit Schüler*innen am Informationsstand im Münster-Kinderhaus die Öffentlichkeit über die Bedeutung der Gebärdensprache. Dort konnten Interessierte an verschiedenen Stationen selbst aktiv werden – etwa beim Fingeralphabet, beim Erlernen von Farben und Obstbegriffen oder beim Buchstabieren von Namen.
Die Veranstaltung machte deutlich: Gebärdensprache ist mehr als Kommunikation. Sie ist Teil von Kultur, Identität und Ausdruck der Solidarität innerhalb der Gebärdensprachgemeinschaft. Taube Experten stärkten die schwerhörigen und gehörlosen Kinder und Jugendlichen und zeigten Möglichkeiten auf, den eigenen Weg zur Selbstbestimmung zu gestalten. Mehr Selbständigkeit im Alltag, Berufsleben, Freizeit, Teilhabe, Bildung und vor allem das Recht auf Gebärdensprache sind Grundprinzipen der UN-BRK.