Das Forschungsprojekt Partizipativer Index für Gewaltschutz (PInG) sucht
gehörlose, ertaubte und schwerhörige Menschen; sowie hörsehbehinderte und taubblinde Personen für die Teilnahme an einem Interview oder einer Gruppendiskussion.
Worum geht es im Projekt?
Im Projekt PInG geht es um die Verbesserung des Schutzes vor Gewalt in:
Wohneinrichtungen,
Diensten und
Werkstätten für Menschen mit Behinderungen.
Ziel ist es, Praxismaterial zu entwickeln, mit dem Menschen mit Behinderungen und Mitarbeitende gemeinsam lernen, diskutieren und arbeiten können, um Gewalt besser vorzubeugen und Schutzstrukturen zu stärken.
Mehr Informationen unter: https://www.bodys-wissen.de/projekte.html#PInG
Wie arbeitet das Projekt?
Das Projekt ist partizipativ: Wissenschaftler*innen
Arbeiten gemeinsam mit:
Selbstvertretungen,
Angehörigen und
Mitarbeitenden.
Projektphasen:
Sammlung wichtiger Themen aus verschiedenen Perspektiven
Auswertung von Erfahrungsberichten und Forschungsergebnissen
Interviews und Gruppendiskussionen mit Personen, die mit Gewaltschutz in Einrichtungen zu tun haben
Entwicklung von Praxismaterial auf Basis von Ergebnissen
Wer kann teilnehmen?
Sie können teilnehmen, wenn Sie:
volljährig sind (= über 18 Jahre alt),
in Nordrhein-Westfalen leben
Erfahrungen und Meinungen zum Thema Gewaltschutz in Einrichtungen der Eingliederungshilfe haben.
Beispiele für Einrichtungen der Eingliederungshilfe:
Wohnheim für Menschen mit Hörbehinderung oder Taubblindheit
Ambulant Betreutes Wohnen
Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM)
Wichtig: Es wird nicht nach persönlichen Gewalterfahrungen gefragt. Sie entscheiden selbst, ob und wie Sie antworten möchten.
Wie läuft die Teilnahme ab?
Sie wählen zwischen Interview und Gruppendiskussion.
Interview können online, telefonisch oder vor Ort stattfinden
Gruppendiskussionen finden online oder vor Ort statt, gut erreichbar für Teilnehmenden
Gespräche sind möglich in:
Deutsch (einfach oder schwer)
Englisch
Deutscher Gebärdensprache (DGS) mit Gebärdensprachdolmetschenden
Die Gespräche werden aufgezeichnet, die Daten werden DSGVO-konform gespeichert. Auf Wunsch wird Identität besonders geschützt, so dass Sie nicht durch bestimmte Gesprächsinhalte erkennt werden können.
- Aufwandsentschädigung: 10 €.
- Kosten für Taubblindenassistenz können übernommen werden.
- Die Teilnahme ist freiwillig.
Der Link zum Video auf YouTube: https://youtu.be/oUURQ8HasbA
Interesse oder Fragen?
Anne Wohlfahrt (Sie/she)
Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (OWL)
Tel.: 052132933576
a.wohlfahrt@ksl-owl.de
Alex Stern (er/he)
Bochumer Zentrum für Disability Studies
Evangelische Hochschule Bochum
Tel.: 0234-36901201
stern@evh-bochum.de